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Juristische KI

4 Min.

Die unsichtbaren KI-Risiken in Ihrem Unternehmen

Die unsichtbaren KI-Risiken in Ihrem Unternehmen

Gabby MacSweeney

Vice President Marketing

Juristische KI

4 Min.

Die unsichtbaren KI-Risiken in Ihrem Unternehmen

Gabby MacSweeney

Vice President Marketing

KI unterstu00fctzt mittlerweile routinemu00e4u00dfig die Produktivitu00e4t, Entscheidungsfindung und juristische Arbeit in zahlreichen Branchen. Doch wu00e4hrend die Akzeptanz hoch ist, hinkt die Aufsicht hu00e4ufig hinterher.

In unserer aktuellen Studie, die auf den Erkenntnissen von 154 General Counsels aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland basiert, haben wir festgestellt, dass nur 18 Prozent der Unternehmen über ein vollständig implementiertes AI-Governance-Framework verfügen. Das Ergebnis ist eine wachsende Kluft zwischen der Nutzung von KI und deren Kontrolle. Dies setzt Unternehmen rechtlichen, Compliance- und Reputationsrisiken aus, die so lange unbemerkt bleiben, bis Probleme auftreten.


Hier sind die häufigsten verdeckten Risiken, die unsere Studie offengelegt hat, und wie Sie ihnen begegnen können.

Die Statistiken in diesem Artikel stammen aus dieser Studie. Sie können den vollständigen Bericht hier herunterladen: The AI Governance Gap.

1. Shadow AI und mangelnde Transparenz

KI wird häufig informell genutzt. Mitarbeiter greifen oft auf kostenlose KI-Tools zurück, um E-Mails zu verfassen, Daten zu analysieren, Zusammenfassungen zu erstellen und vieles mehr. Dies geschieht in der Regel ohne Genehmigung, Schulung oder Nachverfolgung.

Auch wenn dies die Arbeit beschleunigt und potenziell bessere Ergebnisse liefert, sind diese Tools meist nicht geprüft. Die eingegebenen Daten sind oft hochsensibel. Es gibt keinerlei Transparenz darüber, wie diese Daten gespeichert oder weitergegeben werden. Jedes 14. Unternehmen weiß nicht einmal, welche KI-Tools im gesamten Betrieb überhaupt genutzt werden.

Ohne diese Transparenz ist es unmöglich, Compliance oder Risiken angemessen zu bewerten.

So minimieren Sie das Risiko:

  • Erkennen Sie an, dass die Nutzung von KI bereits weit verbreitet ist, oft über persönliche oder nicht genehmigte Tools.

  • Identifizieren Sie die genutzten Tools und prüfen Sie, ob sie den internen Standards entsprechen.

  • Bieten Sie genehmigte, nachverfolgbare Alternativen an, um Verbote zu vermeiden, welche die Nutzung lediglich in den unkontrollierten Bereich verlagern.

  • Erstellen Sie eine Whitelist von Tools, nutzen Sie Single Sign-On (SSO) und protokollieren Sie Aktivitäten für Kontroll- und Auditierungszwecke.

Mehr lesen: Wie Sie Legal-AI-Plattformen in 10 Minuten bewerten

2. Datenschutz und unkontrollierte Offenlegung

Sensible Daten werden mitunter ungeprüft in KI-Tools eingegeben. Dazu gehören Mandanten-, Lieferanten-, Finanz- oder personenbezogene Daten. Selbst bei strengen internen Richtlinien verarbeiten externe KI-Tools Daten oft auf eine Weise, die Ihr Unternehmen nicht überwachen kann.

Dies kann zu Vertragsverletzungen, aufsichtsrechtlichen Bußgeldern oder Reputationsschäden führen. Die meisten KI-Systeme werden von Drittanbietern gehostet. Unternehmen fehlt oft der Einblick, wie diese Systeme trainiert werden oder wie Daten gespeichert bleiben.

So minimieren Sie das Risiko:

  • Nutzen Sie Systeme mit „Privacy-First“-Ansatz, die sensible Daten vor der Verarbeitung anonymisieren (wie LEGALFLY).

  • Implementieren Sie KI-Modelle nach Möglichkeit On-Premise, um die volle Kontrolle zu behalten.

  • Bereinigen oder hashen Sie sensible Eingaben, richten Sie Zugriffskontrollen ein und stimmen Sie Aufbewahrungsfristen mit Ihren Richtlinien ab.

  • Etablieren Sie Workflows, die Betroffenenrechte wie Korrektur und Löschung auf Anfrage unterstützen.

Mehr lesen: 5 Must-haves für sichere Legal AI

3. Ungenaue oder voreingenommene Ergebnisse (Halluzinationen)

KI-Tools formulieren ihre Antworten oft äußerst überzeugend. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie inhaltlich korrekt sind. Wenn die zum Training des Systems verwendeten Daten unvollständig oder fehlerhaft sind, können die Ergebnisse irreführend oder gar diskriminierend sein.

Solche Fehler sind oft schwer zu erkennen. Wenn KI bei der Dokumentenprüfung oder als Entscheidungshilfe eingesetzt wird, können kleine Fehler erhebliche Auswirkungen haben. In regulierten Branchen kann dies zu aufsichtsrechtlichen Maßnahmen oder zum Vertrauensverlust führen.

So minimieren Sie das Risiko:

  • Nutzen Sie Modelle, die speziell für Ihre Branche (wie Recht oder Finanzen) trainiert wurden, um Halluzinationen zu minimieren.

  • Stellen Sie sicher, dass alle Ergebnisse nachvollziehbar sind und klare Quellen sowie Begründungen aufweisen.

  • Behalten Sie stets die menschliche Aufsicht (Human-in-the-Loop) bei, um KI-generierte Inhalte vor der Freigabe zu prüfen.

Mehr lesen: Sicherheit, Zuverlässigkeit und Validität bei LEGALFLY


Viele Kanzleien und Rechtsabteilungen verlassen sich auf externe Anbieter für KI-Dienste. Diese Dienstleister verarbeiten oft sensible Daten, die Kontrolle darüber ist jedoch begrenzt. Weniger als die Hälfte aller Unternehmen bezieht das Partnerrisiko (Vendor Governance) in ihre KI-Richtlinien ein.

Ohne klare Standards oder vertragliche Absicherungen riskieren Unternehmen Datenpannen, die Verletzung von Vertraulichkeitspflichten oder betriebliche Ausfälle. In regulierten Sektoren wie dem Rechtsmarkt wiegt dieses Problem besonders schwer, da Verstöße hier unmittelbare Sanktionen nach sich ziehen können.

So minimieren Sie das Risiko:

  • Integrieren Sie Vendor Governance fest in Ihre formalen KI-Richtlinien.

  • Verlangen Sie umfassende Sicherheits- und Compliance-Prüfungen bereits im Onboarding-Prozess.

  • Führen Sie ein zentrales Register über alle im Unternehmen genutzten externen KI-Tools.

4. Inkonsistente Durchsetzung und mangelndes Engagement der Führungsebene

Selbst wenn Richtlinien existieren, werden sie nicht immer eingehalten. Nur 31 Prozent der Unternehmen verlangen eine formelle Genehmigung für die Nutzung von KI. Weniger als jedes vierte Unternehmen gibt an, dass die eigenen Regeln konsequent befolgt werden.

Dadurch entsteht eine Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Richtlinien existieren zwar auf dem Papier, steuern aber weder die tatsächliche Nutzung noch die Überprüfung der Tools. Dies führt zu unbemerkt anwachsenden Compliance-Risiken.

Ein weiteres Problem ist die Führungsebene. Viele Organisationen berichten, dass es Entscheidungsträgern an KI-Fachwissen fehlt oder sie zögern, sich mit dem Thema zu befassen. Dies verlangsamt die Etablierung von Kontrollprozessen und führt zu inkonsistenten Standards.

So minimieren Sie das Risiko:

  • Übertragen Sie die Gesamtverantwortung für die AI Governance direkt an die Führungsebene.

  • Entwickeln Sie eine zentrale Strategie, die als verbindliche Richtlinie für alle Abteilungen dient.

  • Integrieren Sie die Richtlinien über Checklisten, Schulungen und Kontroll-Tools direkt in die täglichen Arbeitsabläufe.

  • Legen Sie klare Genehmigungsprozesse fest und stellen Sie sicher, dass diese teamübergreifend einheitlich durchgesetzt werden.

5. Unsicherheiten bei der regulatorischen Umsetzung

Neue Gesetze wie der Digital Operational Resilience Act (DORA) sind mittlerweile in Kraft. Viele Unternehmen sind jedoch unsicher, wie sie diese Regelungen in der Praxis konkret anwenden sollen.

Regulierungsbehörden geben zwar allgemeine Leitlinien vor, lassen jedoch oft konkrete Handlungsanweisungen vermissen. Dies führt dazu, dass Unternehmen sich fälschlicherweise für compliant halten. Zudem sind manuelle Compliance-Prozesse zeitaufwendig und fehleranfällig.

So minimieren Sie das Risiko:

  • Nutzen Sie spezialisierte KI-Plattformen, um Prüfungen zu automatisieren und Compliance-Risiken frühzeitig zu erkennen.

  • Analysieren Sie große Vertragsvolumina automatisiert, um Haftungs- und Compliance-Risiken zu identifizieren.

  • Erstellen Sie maßgeschneiderte Playbooks für die wichtigsten regulatorischen Anforderungen und wenden Sie diese konsequent an.

  • Überwachen Sie regulatorische Änderungen fortlaufend und verknüpfen Sie diese direkt mit den betroffenen Verträgen.

  • Setzen Sie KI gezielt ein, um das Risikomanagement von Drittanbietern und die grenzüberschreitende Compliance zu unterstützen.

Bericht lesen: The AI Governance Gap.

Sichere KI für regulierte Märkte

LEGALFLY unterstützt Unternehmen dabei, diese Risiken zuverlässig zu steuern. Die Plattform wurde von Grund auf für höchste Sicherheit, Vertraulichkeit und juristische Präzision entwickelt. Im Gegensatz zu universellen KI-Tools ist sie speziell auf die strengen Anforderungen von Rechts- und Compliance-Abteilungen ausgelegt. Alle sensiblen Daten (wie Namen, Firmen oder Finanzdaten) werden vor der eigentlichen Verarbeitung automatisch anonymisiert. Dies stellt sicher, dass Mandanten-, Mitarbeiter- oder Transaktionsdaten niemals an die zugrunde liegenden KI-Modelle weitergegeben werden. Diese Anonymisierung funktioniert über Texte, Bilder und PDFs hinweg und kann – je nach den Sicherheitsanforderungen Ihres Unternehmens – in der Cloud oder vollständig On-Premise bereitgestellt werden.

Zudem setzt LEGALFLY konsequent auf Transparenz und Kontrolle. Jeder Vorschlag ist vollständig nachvollziehbar und mit klaren Begründungen versehen, sodass Anwender Änderungen jederzeit verifizieren können. Die juristischen Experten behalten stets die volle Kontrolle: Sie können alle Ergebnisse prüfen, anpassen oder ablehnen, bevor sie final übernommen werden. Diese Sicherheitsarchitektur macht LEGALFLY zu einer verlässlichen und praxisnahen Lösung für anspruchsvolle Arbeitsumgebungen, in denen Vertraulichkeit, Präzision und Haftungssicherheit unumgänglich sind. Buchen Sie noch heute Ihre Demo.

Vom Antrag bis zum Ergebnis

Erfahren Sie, wie LEGALFLY juristische Arbeit end-to-end über alle Teams, Rechtsräume und Workflows hinweg steuert, ausführt und verwaltet.

Dunkler Farbverlauf-Hintergrund

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